NEWS

09.11.2018

Bergziege in Blankenese, Hamburg Airport Abendlauf , Südseitenlauf in Brunsbüttel

2x 2.Frauenplatz gesamt für unseren HSC und immer Altersklassensiegerin   
                                            
Nach einer sehr langen Verletzungspause am Knie habe ich seit dem 26.August 2018 an drei Lauf-Wettkämpfen teilgenommen und war sehr erfolgreich für unseren HSC.

Im Rahmen des Blankeneser Heldenlaufes findet der Lauf "Berziege" im Treppenviertel über 6,8 km statt. Ich habe insgesamt 1206 Treppenstufen und 323 Höhenmetern meistern müssen.

So habe ich wieder langsam meine Laufstärke bekommen und bin Alterklassensiegerin geworden. Es bringt immer wieder Freude. Ein paar Tage später habe ich spontan beim Hamburg Airport Abendlauf über 9,2 km teilgenommen und bin 2.gesamt Frau in einer Zeit von 00:43.11. Bei der Siegerehrung gab es einen schönen Pokal. Dieser Wettkampf war ziemlich ausgebucht. Ich habe die lange Strecke über 4 Runden ausgewählt. Einen weiteren Lauf über 10 km in Brunsbüttel, der bekannte 31.Südseitenlauf ist mir immerhin eine Zeit von 00:44:52 über 10 km gelungen. Ein großer Pokal ist mir übergeben worden.

Ich vermisse die schnellen Läufe mit Euch und hoffe bald wieder durchstarten zu können. Die schnellen Einheiten machen nur Spaß in einer Gruppe. Ich habe das Knie noch etwas geschont.

Liebe Grüße

Johanna

14.10.2018

Mailys gewinnt 5 km Lauf in Bramfeld

Mailys Sanglar hat in einer guten Zeit von 20:36 den 5 km Lauf in Bramfeld gewonnen. Glückwunsch!

14.10.2018

Berliner Mauerweglauf 2018

Letztes Jahr im Oktober ging eine Mail rum, es fände im August 2018 ein ganz besonderer Lauf, über 100 Meilen entlang, der ehemaligen Berliner Mauer entlang, statt und wer denn Lust hätte als Viererstaffel daran teilzunehmen...weiter

15.08.2018

MoPo-Staffel-Lauf 2018

Unsere erfolgreichen Mixed-Staffeln beim MOPO-Team-Lauf am 16.08.2018

Tja, da zeigten sich unsere beiden diesjährigen Mixed-Staffeln beim zum 12. Mal ausgetragenen MOPO-Team-Staffel-Lauf in Bestform. Staffel 1 mit Hanna, Piet, Timo, Patrick und meiner Wenigkeit als Startläufer erreichte in einer Zeit von 1:49:07 den laut offizieller Statistik phantastischen 7. Platz in der Mixed-, sowie den 18. Platz in der Tagesgesamtwertung. Hej, eine Top-Ten-Platzierung bei 708 im Ziel angekommenen Mixed-Staffeln! Eine Super-Leistung. Ganz hervorragend schlug sich auch unsere zweite Staffel mit Werner, Julia, Christine, Katharina und Claudia (in dieser Startreihenfolge), die mit einer Zeit von 2:15:47 den 209. Platz in der Mixed-, und den 337. Platz in der Gesamtwertung errang. Herzlichen Glückwunsch hierzu, habt ihr toll gehabt.

Und wir haben alle den dann doch wieder sehr warmen Temperaturen getrotzt. Eigentlich zeigte sich der Hamburger Sommer nämlich seit einer Woche von einer recht angenehmen Seite, doch leider überlegte er es sich anders und so erwischten wir den wärmsten Tag der Woche mit Temperaturen wieder um die 30 Grad. Für mich insofern etwas ärgerlich, weil ich ursprünglich den Plan verfolgte, die 5-Km-Runde durch den uns wohl bekannten Stadtpark in deutlich unter 20 Minuten laufen zu wollen. Frühzeitig entschied ich mich deshalb auch, als Startläufer das Rennen anzugehen, um dem späteren Gewusel der dann sehr vielen Teilnehmern aus dem Weg zu gehen.

Dieses Problem stellte sich in der Tat nicht für mich, aber bei einem Start um 17.30 Uhr zehrte die Wärme dann recht schnell am ganzen Körper. Nicht nur die hohen Temperaturen machten mir einen Strich durch die Rechnung, eine erneute Wadenverletzung zwang mich in der Vorbereitung zu einer neuntätigen Zwangspause. Verletzungspausen bringen mich allerdings aus dem Tritt, ich benötige dann immer noch ein paar Tage, um Vertrauen und Gefühl für den Körper zu entwickeln. In den letzten beiden Wochen hielt die Wade den Trainingsbelastungen wieder stand, aber mit dem selbstgesteckten Ziel, unter 20 Minuten zu laufen, bin ich erst gar nicht an den Start gegangen, da hätte schon sehr viel Faktoren zusammen kommen müssen. Insofern bin ich mit der gestoppten Zeit von 20:36 absolut zufrieden.

 Sowieso steht der Spaß bei der MOPO-Staffel im Vordergrund und den hatten wir alle. Und dann spielt das Wetter eine unter- und der Dienst am Team eine übergeordnete Rolle. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei unserem Organisationsleiter Frank, sowie bei Oliver, Jessica, Jannes und Torge für die tatkräftige  Unterstützung. Nächstes Jahr sind wir hoffentlich alle wieder dabei. Und ich bereite mich mehr oder weniger ab sofort für den Hamburg-Marathon 2019 vor. Es gilt, eine persönliche Bestzeit zu laufen. Wir sehen uns im Training...

Gérard 

07.07.2018

Der Hella Halbmarathon am 01.07.2018

Traumwetter in Hamburg. Ich liebe ja diese schönen warmen Temperaturen, und Hamburg verwöhnt mich dieses Jahr wirklich. Allein, am 01.07. hätten es ein paar Grad weniger sein dürfen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre war mit einem erfreulichen Sommer Ende Juni, Anfang Juli in unserer schönen Hansestadt nicht wirklich zu rechnen. Dachte ich jedenfalls im Herbst letzten Jahres, als ich mich für den Hella-Halbmarathon anmeldete. In einem marathonfreien Jahr habe ich die halbe Distanz als Saisonhöhepunkt für 2018 auserkoren. Dies bedeutet natürlich Angriff auf die persönliche Bestzeit, im Idealfall die Verbesserung derselbigen. Dass ich diese ursprüngliche Absicht, meinen Hamburger Halbmarathonrekord von 1:29:13 um 1-2 Minuten zu unterbieten, doch nicht realisieren könnte, wurde mir allerdings bereits im Vorfeld bewußt. Meine muskulären Probleme zwangen mich zu Pausen, einige wichtige Trainingseinheiten fehlten in den letzten drei Wochen und die Wetterprognosen verhießen nur Gutes für die Zuschauer, aber nicht für mich als Läufer. Außerdem zeigte der Gang auf die Waage am Morgen vor dem Wettkampf immer noch über 65 Kilo, nach wie vor also 5 Kilo über meinem Laufwunschgewicht. So schraubte ich meine Erwartungen gezwungenermaßen zurück und nahm mir vor, ein 4:15-Tempo anzugehen und so lange wie möglich mit den Pacemakern für die 1:30 mitzuhalten. Bei strahlendem Sonnenschein und für ein Rennen von besonderer Qualität waren es schon am Start gut zehn Grad zu viel. Nachdem ich einige Minuten benötigte, um auf der Reeperbahn endlich den richtigen Startplatz für die ungefähre Zielankunft von 1:30 einzunehmen, ging es dann endlich um 10 Uhr (eine Stunde früher wäre besser gewesen) los. Die ersten Kilometer verlief auch alles wie geplant. Die Pacemaker blieben in relativer Reichweite, das angeschlagene Tempo von circa 4:15 fühlte sich gut und angemessen an, die Elbchaussee bot genügend Schatten, der auch schon während der Frühphase des Renens immens wichtig war und von den meisten in meiner Nähe befindlichen Startern auch leidlich genutzt wurde (nur ein paar Verrückte liefen weiterhin in der Sonne, aber die gibt es immer). In der Abschüssigkeit hin zum Fischmarkt konnte ich es bequem laufen lassen, Laufstil, Rhythmus und das Gefühl für Körper und Strecke stimmten zu diesem Zeitpunkt. Die Pacemaker blieben auch an den Landungsbrücken noch in Sichtweite, ein Epizentrum der Begeisterung, mir aufgrund von drei Teilnahmen am Hamburg-Marathon bestens bekannt und in Erinnerung geblieben. Die Unterstützung der zahlreichen Zuschauer tat nach dem berüchtigten Anstieg gut und elektrisierte mich als Läufer. Das vorübergehende Pushen verpuffte aber dann doch relativ schnell. Ich musste kurz vor der Halbzeit die Tempoläufer ziehen lassen, prallte nach dem Wallringtunnel (wo ein einsamer DJ für Mucke sorgte) gegen eine gefühlte Wärmemauer und musste mein Tempo drosseln. Gute Stimmung und viele Menschen auf der Kennedybrücke, einen U-Turn benötige ich allerdings beim Laufen nicht wirklich, bringt mich schlicht für ein paar Sekunden aus dem Konzept. Die zweite Hälfte des Halbmarathons entwickelte sich dann zu einem bezahlten, etwas schnelleren GA1-Trainigslauf, der mir unendlich langsam vorkam. Teilweise zeigte mir meine Uhr einen 4:45-Schnitt an, der sich wie 5:30 und 6:00 anfühlte. Bei Kilometer 16-17 schwanden meine Kräfte aufgrund der Sonne und der Temperaturen deutlich über 20 Grad enorm. Ich dachte tatsächlich darüber nach, einige Passagen gehend zu absolvieren, passiert mir eher selten. Irgendwie raffte ich mich zusammen, schließlich war das Ziel nicht mehr weit. Aber sie taten weh, die letzten Kilometer, trotz der tollen Zuschauerunterstützung auf der Strecke. Die veränderte Streckenführung bietet mit einem kleinen Zielanstieg am Ende zwar nicht die Herausforderung wie früher an der Rothenbaumchaussee, aber an diesem Tag nach 21 Kilometern war mit jede kleine Steigung zu viel. Nach 1:34:26 erreichte ich schließlich reichlich abgekämpft und ziemlich fix und fertig das Ziel an der Messe. Diese Zeit reichte dann aber immerhin zum 372. Platz (von 5331 männlichen Teilnehmern) und zum 42. Platz in meiner Altersklasse M45. Ich habe mich also tapfer geschlagen, mehr war einfach nicht drin, das Positive überwiegt. Nach dem Wettkampf ist bekanntlich vor dem Wettkampf, ich trainiere jetzt nach ein paar wenigen Erholungstagen für die MoPo-Staffel am 16.08., wo ich die 5-KM-Runde mal halbwegs deutlich unter 20 Minuten zu laufen gedenke. Ich gratuliere allen HSC-Startern- und Starterinnen am Hella-Halbmarathon zu euren Leistungen. Wir sehen uns im Training.

Gérard                   

25.05.2018

Rennsteiglauf Supermarathon von Eisenach nach Schmiedefeld- Hart und herzlich!

Ein tolles, abwechslungsreiches intensives Lauferlebnis, das zugleich hart und zugleich sehr herzlich war! Und ich bin mehr als zufrieden mit meiner Zeit bei meiner Rennsteig-Premiere über 74 km mit 1.800 HM im An- und 1.400 Höhenmeter im Abstieg. Ich habe viel gelernt (schon im Training der letzten Monate) und habe meine Grenzen verschoben...

Verlauf

Am Tag vor dem Start holte ich in Eisenach  konnte ich mich schon überzeugen, wie herzlich und entspannt die Ultraläufer sind. Sehr nette neue Bekanntschaften könnte ich schließen. Statt Pasta gabs übrigens – passend zur Thüringen – Klöße und Rotkohl – sehr lecker!
Der Lauf selbst hatte für mich vier sehr unterschiedliche Abschnitte:
1. Start bis Ebertswiese (km 37,5) Gesamtzeit 3:53 h: Alles im grünen Bereich
Angenehm kühl war es zu Beginn, Start ist um 6.00Uhr – was alle sehr begrüßen angesichts der sehr warmen Temperaturen. Ich startete kontrolliert in ca. 6:15 min-6:30 min/km-pace. Steile Anstiege wandere ich konsequent von Anfang an. Den Großen Inselsberg passierte ich in 2:42 h – voll im Zeitplan.
Meine persönlichen Streckenhighlights hier: Die Kühle im Wald. Nette entspannte Menschen um mich rum. Ein wurzeliger Trail mit intensivem Waldduft, den ich leichtfüßig hochhüpfe (naja, gefühlt ;-)). Dann die Verpflegungsstellen mit sehr herzlichen Helfenden, bei denen ich den bekömmlichen und mir sehr gut schmeckenden „Schleim“ (flüssiges porridge, gut trinkbar, leicht gesüßt) zuerst probiere und dann genieße. Und schließlich noch ein Supporter, der uns locker bergauf entgegenläuft und uns anfeuerte.

2. Ebertswiese (km 37,5) bis km 55 (Oberhof Grenzadler). Gesamtzeit 5:45 h: Es wird immer anstrengender, wärmer und härter – und ein Ultra-Tief erwischt mich kurz.

Bis km 45 ging es noch relativ locker, danach nicht mehr so, die Luft war ein wenig raus, erste kleinere mentale Durchhänger. Auch die Anstiege kommen mir nun viel steiler vor, meine Wahrnehmung ändert sich. Was zu Beginn als flacher Hügel gegolten hätte, erscheint nun als steiler Berg. Also gehe ich ab sofort mehr und länger – wie fast alle um mich herum. Nur die Bergziegen hüpfen jetzt davon.
Dann wird es kurz hart: Ein Tiefausläufer erwischt mich bei km 49. Schwere Beine, der nächste VP ist noch nicht in Sicht, ich habe Durst, meine Oberschenkel jammern, habe ich nicht ein Steinchen im Schuh?
Meine Strategie (im Training schon getestet und daher abrufbar): Einfach mehr gehen, aber nicht stehenbleiben, positive Gedanken abrufen, an Euch, die Vereinskolleg/innen vom HSC denken, die mir die Daumen drücken (Danke an dieser Stelle!!) und vor allem Geduld haben, es kommt ja nicht auf Minuten an! Und das Tief ging dann auch vorbei, beim VP bei km 51,3 mit freundlicher Unterstützung der Menschen am VP und dem motivierenden Schild „nächster VP Oberhof Grenzadler in 3,4 km“. Bei diesem sah man die DKB Skiarena, die vom winterlichen Biathlon bekannt ist. Für mich viel bedeutsamer war, dass es eine kräftige Brühe gab. Genau richtig bei dem Wetter! Ich weiß heute noch nicht, wie ich vier Becher (1 x Tee, 2 x Wasser, 1 x Brühe) gleichzeitig balancieren konnte :-). An dieser Stelle ein Hoch auf die herzlichen Menschen an allen VPs - grandios!

3. Oberhof Grenzadler bis km 65 Schmücke: Gesamtzeit 7:03 h: Rennsteiglauf? Rennsteigwandern! Das langsamste Teilstück

Es wurde nun richtig warm und langsam... Ich erinnere mich an sehr viele Hügel – nur ab und zu unterbrochen von kurzen Lauf-Passagen. Mental aber nicht so hart, denn ich zähle die Hügel bis Schmücke rückwärts.
Meine "Highlights" hier: Die zunehmende Gewissheit, es tatsächlich zu schaffen, letzte Zweifel im Kopf verschwanden. Die schöne Aussicht in der Nähe des Oberen Beerbergs. Und ein winziges Schlückcken Bier-Cola (Bico, auch als Krefelder bekannt) am VP Schmücke. Tat sehr gut!

4. Schmücke bis Schmiedefeld (km 74): Zügiger laufen geht noch – letzte Kräfte mobilisiert

In Schmücke wurde mir langsam bewusst, dass ich, wenn einigermaßen durchlaufe – und es ging überwiegend bergab auf diesem Abschnitt – ja eventuell noch die 8:00 h-Marke (mein heimlicher Traum) knacken könnte. Nach kurzem Muskel-Test laufe ich dann etwas zügiger bergab, komme in einen gewissen flow ... Schon erstaunlich, was der Körper bei km 65 noch mobilisieren kann. Der verhaltene Beginn und das konsequente Wandern bergan zahlte sich hier aus.
Die Highlights: Die abwechslungsreichen Abwärtspassagen, der Stolz, einen kleinen Gegenanstieg komplett zu laufen ohne zu gehen (vor einer Stunde undenkbar!) der motivierende Zielblick von der Skiwiese aufs Ziel in Schmiedefeld und natürlich der Zieleinlauf: Die Uhr zeigt 13:58. Unter 8 Stunden. Endorphine fluten meinen Körper, ich finishe meinen längsten jemals gelaufenen Wettkampf! Ich grinse, juble, winke den Zuschauern zu und fliege ein wenig auf der Zielgeraden!! Yes!!!!

Herzliche Grüße Frank

P.S.: Der Lauf ist top organisiert und erhält regelmäßig top Bewertungen von Läufern. .Eine Wiederholung schließe ich nicht aus. Eventuell ja auch auf einer der beiden kürzeren Strecken – neben dem Ultra werden auch eine Halbmarathon- und Marathondistanz angeboten...

Links

Homepage Veranstalter: www.rennsteiglauf.de
Schöner Laufbericht mit vielen Bildern:
https://www.trailrunning.de/laufberichte/gutsmuths-rennsteiglauf/vor-dem-winter-nach-dem-winter/3637

29.05.2018

Der St. Pauli-Lauf gegen Rechts am 27.05.2018

Vor zwei Jahren nahm ich zum ersten Mal am St. Pauli-Lauf gegen Rechts teil. Damals noch als Helfershelfer und Abschirmdienst für Wiebke, die die Frauenwertung gewann. Der Einsatz hatte sich also gelohnt und ganz nebenbei sprang für mich noch der erste Platz in meiner Altersklasse heraus. Obwohl Zeiten beim Lauf gegen Rechts nicht so wichtig sind, hier heißt es letztendlich Flagge zeigen gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und nationale Tendenzen, die durch Parteien wie die AfD wieder hoffähig gemacht werden. Schön, dass man in Hamburg auch laufend gegen diesen menschenverachtenden Wahnsinn demonstrieren kann. Der Dank geht an dieser Stelle an das Organisationsteam des FC St. Pauli, an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sowie an die vielen HelferInnen und an alle ZuschauerInnen. Für mich persönlich war der Lauf eine Durchgangsstation auf dem Weg zum Hella-Halbmarathon am 01.07., für den ich mich zur Zeit vorbereite. Einmal links um die Alster also, und da Start und Ziel etwas versetzt sind, betrug die Streckenlänge circa 7,3 Kilometer. Ich nahm mir vor, ein Tempo knapp unter 4:00 zu laufen, ein Ziel das ich leider mit einem Schnitt von 4:02 knapp verfehlte und mit einer Zeit von 29:28 im Ziel eintraf. In Anbetracht der doch sehr warmen Temperaturen im momentan strahlenden Hamburger Frühjahr, der sich als Sommer entpuppt, bin ich letztendlich mit dieser schnellen Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen sehr zufrieden. Morgens nach dem Aufwachen war der Himmel noch schön mit Wolken bedeckt, doch meine Hoffnung auf einen sonnenfreien Lauf zerschlugen sich kurz nach neun, als ich mich auf den Weg an die Außenalster machte und die Sonne so langsam die Wolkendecke durchbrach. Als ich mich um 10 Uhr bei den sehr schnellen Menschen in der ersten Reihe des ersten Startblocks wiederfand, herrschte also ein Sonnen-Wolken-Mix bei über 20 Grad, super für Sprinter, mir für eine Mitteldistanz schon viel zu warm. Um dem Gedränge bei der scharfen Rechtsabbiegung nach gut 30 Metern zu entgehen, beschleunigte ich mal vom Start weg auf ein vorübergehendes 400-Meter-Temop, um dann relativ schnell in den gewünschten Flow überzugehen. Es befanden sich durchgehend gleichschnelle Läufer in meiner Nähe, und das hilft, das ist immer eine gute Orientierung für mich. Die Wärme bereitete mir im Verlauf des Rennes mehr Kopfschmerzen als meine Form. Der kurze Anstieg an der Kennedy-Brücke tat weh. Mit den Gedanken ist man schon im Ziel, obwohl noch diverse Meter vor einem liegen, aber mit hochsprinten war da nichts mehr. Immerhin auf dem letzte Kilometer noch zwei, drei Starter, die während des gesamten Laufes immer vor mir lagen, überholt und nicht an Spannung verloren. Viel länger hätte die Distanz aber auch nicht sein dürfen, sonst hätte ich das Tempo definitiv nicht halten können, bei einem Durchschnittspuls von 162 und einer Auslastung von angeblich 94 % (ich traue dieser letzten Angabe nicht wirklich). Im Ziel wird man abgescannt und laut der vorliegenden Ergebnisliste habe ich den zweiten Platz in meiner Alterswertung belegt, angeblich um eine Sekunde geschlagen. Das muss der Läufer rechts neben mir im Ziel gewesen sein, der schneller gescannt wurde. Leider tauchen auf der Gesamtergebnisliste noch sehr viele Fantasiezeiten auf, so dass meine Platzierung nicht gesichert ist. Ich werde auf Rang 57 geführt, der offiziell gekürte Sieger auf Platz 27, es bestehen Ungereimtheiten. Meine Form ist also völlig okay, mein Gewicht leider um circa fünf Kilo zu hoch, sprich über 65, das geht gar nicht, aber vielleicht kann ich es noch bis zum Halbmarathonstart am 01.07. wenigstens auf 63 reduzieren. Und dann macht der Hamburger Sommer eine kurze Pause und ich unterbiete dann meine bisherige Halbmarathonbestzeit von 1:29:13. So ist der Plan.

Gérard   

30.04.2018

Haspa Marathon 2018

Ja, warm war’s. Für uns vier Halbmarathonis (Piet, Steffen, Michael und ich) war es anfangs noch ganz okay, sind wir doch schon um 8:30 Uhr gestartet. Für die Marathonis (Katharina, Georg, Andreas F., Andreas K., Werner und Frank) sah das nachher anders aus. Erst einmal herzlichen Glückwunsch an alle.

Ich habe schon lange nicht mehr an Wettkämpfen über 10 km teilgenommen und wusste gar nicht, was ich bei der Anmeldung als Zielzeit über 21,1 km angeben sollte. Steffen meinte, ich solle 1:45 schreiben. Das habe ich dann auch gemacht. Aber wie schnell kann ich denn nun wirklich laufen? Letztendlich habe ich versucht, das Tempo, welches ich zuletzt immer bei einem 10-km-Lauf an den Tag gelegt habe, auch am Sonntag zu laufen. Das hat im Großen und Ganzen geklappt, aber ich war auf den letzten fünf Kilometern wirklich, wirklich richtig fertig. Zusammen mit Peter aus unserer Sonntags-Laufgruppe sind Steffen und ich in einer Dreiergruppe gelaufen. Beide sind eigentlich schneller als ich, reinstes Harakiri, da mithalten zu wollen. Ab so ca. zehn Kilometer vor dem Ziel ist Steffen vorgelaufen, weil er - kein Scherz - Angst hatte, ich würde ihn ansonsten im Zielsprint überholen. Das klappt vielleicht, wenn man nicht seine Körner auf den ersten zehn Kilometern verschießt, also nicht letzten Sonntag. So nach zehn Kilometern habe ich gemerkt, dass es wirklich schwierig werden wird, das Tempo bis zum Schluss durchzuziehen. Während Peter Familie und Freunde an der Strecke begrüßte, Leute abklatschte und überhaupt gut drauf war, konzentrierte ich mich nur noch auf’s Ankommen. Bei der Krugkoppelbrücke trafen wir Günter, ebenfalls aus der Sonntags-Laufgruppe, der uns mit „Steffen ist zwanzig Meter vor Euch, der sieht super aus, den kriegt Ihr nicht mehr“, begrüßte. Als er merkte, dass das nicht ganz so gut ankam, setzte er nach: „Du siehst auch gut aus, Peter, und Claudia … na ja“.

Ich hätte gern etwas richtig Fieses geantwortet, aber reden konnte ich schon lange nicht mehr. Ein bisschen später sagte Peter, dass es noch fünf Kilometer bis zum Ziel seien. Am liebsten wäre ich gegangen, aber fünf Kilometer gehen ist halt auch blöd. Also weiter Richtung Dammtor. Hinter dem Bahnhof stand in einer Rechtskurve ein rotes Tor. Lass es das Ziel sein! Aber das konnte ja leider nicht sein, das bekam sogar ich geistig noch mit. Das Ziel des Halbmarathons war bei den Kirchhöfen. Kurz danach passierten wir eine von den Stellen, bei denen ein Moderator über Lautsprecher das Publikum unterhält. Er rief meinen Namen, und zwar so laut, dass Steffen, der irgendwo vor uns lief und sich allen Ernstes wunderte, wo denn mein gefürchteter Endspurt blieb, das auch hörte. Auf der Zielgeraden ließ er Usain-Bolt-mäßig austrudeln und wartete auf uns. Zu dritt liefen wir ins Ziel. Steffen und ich haben eine identische Zeit. Das ist großartig.

Zeit- und Platzierungsmäßig hat sich die Anstrengung gelohnt. Ich bin 3. von 197 in meiner Altersklasse und insgesamt 29. von 1.322 Frauen mit einer Zeit von 1:40:45. Herausheben möchte ich noch Piet, der 4. in seiner Altersklasse geworden ist und Werner, der den 24. Platz erzielt hat.

Claudia

23.04.2018

Halbmarathon in Berlin am 8.4.2018.

Klein aber fein war die Teilnehmerzahl des HSC in Berlin, auch weil ein Teil der Mitglieder an einem Trainingswochenende in der Nähe von Eckernförde teilnahm. Wir waren nur zu viert: Katharina E. W40, Andreas F. M50, Joachim K. M65 und ich, Werner K. Auch M65. Das Wetter war prächtig, sommerlich warm, sonnig ohne ein Wölkchen und nahezu windstill, sehr angenehm im Start- und Zielbereich, aber doch etwas problematisch, denn der Durst war groß und Wasserstellen gab es nur 4 nach km 5, 10, 13 und 16, so dass ich jeweils 2 Becher getrunken hatte, Wasser und Tee. Morgens bin ich zeitig genug aufgebrochen, um noch rechtzeitig zu einem Gruppenfototermin zu gelangen. Es wurde dann doch noch knapp, erst fuhr die U5 zum Straußberger Platz wegen Bauarbeiten nicht, dann dauerte es an den Eingangskontrollen zum Startgelände lange, bis sie mehr Durchgänge öffneten und alle Taschen und teilweise auch Kleiderbeutel durchsuchten. Ob es etwas mit dem geplanten Terroranschlag zu hatte, von dem ich erst nach dem Lauf erfahren hatte, oder ob es allgemein sehr vorsichtige Maßnahmen waren, weiss ich nicht. Aber es hat dann doch noch gereicht für Fotos, ein paar Worte, sich gegenseitig Erfolg wünschen. Dann wurde es Zeit, die Startbeutel ab zu geben und sich in die jeweiligen Startbereiche zu begeben. Ich hatte einen Platz im Startblock C. Dort sprach mich zu meiner Überraschung eine frühere Vereinskameradin, Kristin D.,an, die schon lange nicht mehr in HH wohnt und so verging die Wartezeit im Startbereich wie im Flug. Obwohl der Startbereich C zur ersten Startwelle gehörte, dauerte es 7 min, bis ich die Startlinie überschreiten konnte. Der folgende Lauf war recht angenehm, dadurch, dass ich so weit vorne war, war das Gedrängel recht gering und ich konnte die Berliner Sehenswürdigkeiten und das Flair mit dem Publikum genießen. Ich ging den Lauf recht locker an, wollte mich nur nicht wesentlich gegenüber früheren Läufen verschlechtern, leistete mir den Luxus, bei den Wasserstellen während des Trinkens zu gehen und blieb trotzdem mit 1:58:47 noch unter 2 Stunden, besser als 2014 und 2017. Damit sollte beim Marathon in HH am 29.4. nichts schief gehen. Ein gutes Ergebnis hatte auch Katharina mit 1:59:11.Hervorheben möchte ich noch die Ergebnisse von Andreas und Joachim, die in den letzten Wochen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten: Andreas 1:35:31 und Joachim 1:28:28, der damit zum 3. Mal den 1.Platz in seiner Altersklasse errungen hat. Im Ziel genoss ich ein Erdinger Alkoholfrei und war angenehm überrascht, dass die Dusche nicht so vermüllt war wie die letzten Jahre und aus der Leitung relativ warmes Wasser kam. Gut gelaunt machte ich mich dann auf den Rückweg zum Alexanderplatz, vorbei an einem noch riesigen Strom von Läufern, die noch kurz vor dem Zieleinlauf waren. Werner (was das Alter angeht, da bin ich im Verein der Erste!)

Werner

14.04.2018

Hannover Marathon am 08. April 2018

Wer in der „schönsten Stadt der Welt“ schon jede Asphaltpore kennt und wem auch die Außenalster nur noch ein müdes Gähnen entlockt, der reise nach: Hannover.

Räumlich, zeitlich, klimatisch und im Streckenprofil vergleichbar stimmen hier sogar noch die ersten beiden Buchstaben des Stadtnamens. Allzuviel Umgewöhnung ist mithin nicht erforderlich und eine Landeshauptstadt ist es obendrein.

Zunächst am Maschsee vorbei nach Süden etwas ins ländlichere Gebiet, zurück in die Stadt mit guter Stimmung, nochmals raus nach Nordosten und wieder zurück zum Publikum, wurde es bei km 26 etwas stressig. Auf der ersten von drei Streckenzusammenführungen mit dem Halbmarathon hatten die „Halben“ doch ein deutlich anderes Tempo zu bieten. Aber sie waren dann ja auch schnell wieder weg. Das für Zuschauer optimale Wetter (schon beim Start um 9 Uhr 10,5 Grad, mittags etwa 20 Grad und strahlende Sonne), sorgte für reichlich Stimmung an diversen Stellen an der Strecke. Die letzten Kilometer dann wieder gemeinsam mit den „Halben“. Nun lief man in einer homogenen Masse und war dann auch nicht so allein. In meinem Teil des Feldes jedenfalls. Wie es weiter vorne aussah, muss wohl jemand anderes testen.

Dann nach 04:14:25 mit einem Erdinger in der Sonne sitzen und die Stimmung weiter beobachten – herrlich.

Kerstin

04.04.2018

HNT-Halbmarathon durch das Alte Land am 25.3.2018

Es ist der Sonntag der Zeitumstellung. Folglich schlafe ich etwas länger als vorgesehen, ziehe rasch einige Laufklamotten an und werfe die anderen, weil ich nichts besseres finde, in eine äußerst professionell wirkende Papiertüte; ab ins Auto. Während ich den Elbtunnel durchfahre, steigt mir der Geruch von getoastetem Landbrot mit Butter und Orangenmarmelade in die Nase. So ein ausgiebiges Sonntagsfrühstück hat was. Tatsächlich habe ich ein Stück gelbe Paprika und ein halbes Glas Wasser zu mir genommen. Dann fällt mir ein, dass ich in der Hektik mein Geld vergessen habe. Also werde ich mein Auto nicht bequem im (kostenpflichtigen) Parkhaus gleich dem neben Start- und Zielbereich abstellen können, sondern weite Wege zwischen Auto und Startnummernausgabe zurücklegen und so mein Warmlaufprogramm absolvieren.

Schließlich stehe ich im Starterfeld. Da ich mir während der letzten Monate im Training sehr langsam vorkam, starte ich ohne besondere Ambitionen und ordne mich im hinteren Bereich ein. Doch nach der ersten Wende bei etwa 4 Kilometern komme ich nach einem Blick auf die Uhr zu der Überzeugung, dass ich schneller als 4:50 Min/km laufen kann und beschleunige das Tempo. An der Verpflegungsstation stelle ich fest, dass eine lilafarben gekleidete Frau, die ich an ihrem deutlich zu vernehmenden Ruf nach "Tee!" sofort erkenne, weil ich sie kurz zuvor passiert habe, immer noch dicht hinter mir ist. Ich habe kein Problem mit schnellen Frauen, aber diese ist, wenn ich sie im Augenwinkel richtig taxiert habe, in meinem Alter! Ich ziehe an weiteren Läuferinnen und Läufern vorbei, doch diese lässt sich nicht abschütteln. Als wir schon wieder auf die ersten Häuser von Neugraben zusteuern, versuche ich das Tempo nochmals zu forcieren. Hinter mir ist nun eine Geräuschkulisse zu vernehmen, die ich sonst nur vom Tennis kenne, wenn Sharapova, the Queen of Scream, aufschlägt. Ich erreiche das Ziel. Die lila Frau kommt ein paar Sekunden nach mir an und bedankt sich, dass ich sie so lange gezogen habe. Doch auch ich habe zu danken. Es hat wie im Vorjahr für den Sieg in der Altersklasse M55 gereicht.

Auf dem Rückweg läuft im Radio ein Beitrag über eine Guide Michelin - Gala und Spitzenköche, die die geladenen Gäste köstlich bewirtet haben. Mir genügt jetzt ein Toastbrot mit O-Marmelade.

Georg

02.04.2018

Paderborner Osterlauf 2018

Da ich dieses Jahr, aus beruflichen Gründen nicht am Hamburg Marathon teilnehmen kann, entschied ich mich zu mindestens einen Halbmarathon im Frühjahr zu laufen und die Bestzeit, die ich vergangenes Jahr vom Berliner Halbmarathon unterbieten.

Die Wahl fiel auf den Halbmarathon wo 2013 alles begann. In Paderborn. Quasi vor meiner Haustür.

Der Osterlauf in Paderborn ist unterteilt in einen 5km, 10km, einem Inlineskate Halbmarathon (dieses Jahr die westfälische Meisterschaft) und einem Halbmarathon für Läufer.

Die Strecke in Paderborn ist flach, nur 2 kleine Steigungen über eine Bahnüberführung musste man hinter sich bringen. Und da der Kurs auf einem 10km Rundkurs gelaufen wurde, musste man dies 2-mal bewältigen. Mutig lief ich in einer 4:20er Pace los. Mit dem Skrupel dies hintenraus zu bereuen. Gleich gesagt. Ich bereute es nicht. Erstaunlich konnte ich die Pace bis zum Schluss halten. Einzig zwischen km18 und 19 hatte ich keine kurze Schwächephase. Diese konnte ich jedoch gut überwinden und bin die letzten 2km wie im Rausch gelaufen, als ich auf meine Uhr schaut und die Zwischenzeit realisierte.

Auf der Zielgerade erwarteten mich meine Eltern und viele Freunde aus meiner Heimatstadt mit viel Jubel. Vor Freude das auf der Uhr über dem Ziel eine Zeit weit unter meinem Ziel stand machte ich zwei Luftsprünge und bin zufrieden im Ziel angekommen.

Auf meiner Uhr und der Urkunde stand dann eine 1:31:40 und ein 150 Platz in der Gesamtwertung von 1700 Startern.

Patrick

Föhr-Marathon 25.03.2018

Am vergangenen Sonntag bin ich auf der Nordseeinsel Föhr meinen bislang "kleinsten" Marathon gelaufen. Max. 300 Marathonis sind dort zugelassen - hinzu kommen noch wenige 3er-Staffeln, einige Halbmarathonis, auch Kinderläufe stehen auf dem Programm. Ein sehr gut organisierter Lauf.

Ich habe einige Eindrücke in Stichworten zusammen gefasst:

1. Das Wetter
Sehr angenehme 6 Grad, ziemlich bewölkt und fast völlig windstill, was natürlich völlig untypisch für Föhr ist, aber zum Laufen umso angenehmer war :-) Also gaaanz anders als eine Woche zuvor auf Sylt...

2. Die Strecke

Auf Feld- und Deichwegen wird ein Großteil der Insel erkundet – was relativ viel Asphalt bedeutet. Auch der Hauptort Föhrs, Wyk, wird durchquert inkl. Strandpromenade und Fußgängerzone (Party!).
Da es ziemlich bewölkt war, war die Sicht auf die Nordsee quasi nicht vorhanden, daher war es von der Strecke her ein wenig eintönig... Nette Mitläufer/-innen und kleinere Gruppen anfeuernder Touristen und Streckenposten haben das aber mehr als kompensiert, so dass der Lauf eher vieltönig war.

3. Die Überraschung
Ein baskischer Spitzenläufer lief den Marathon mit (er gewann übrigens in 2:52) - und wurde von einem kleinen Kamerateam begleitet, um eine Reportage zu produzieren. Und so wurde ich bei der Startnummernausgabe fotografiert... Bizarr und lustig zugleich - ich habe dann mal nachgefragt - sie hatten sich ganz bewusst einen untypischen, kleinen Marathon in Deutschland ausgewählt (und die Kaffee-/Kuchen-/ Grillwurst- und Bierkultur nach dem Lauf sichtlich genossen).

4. Die Strecken-Highlights
Neben der Wyk-Durchquerung fand ich besonders nett: Alle 42 Kilometerschilder sind liebevoll von Kindern gemalt!
Online zu sehen unter: http://www.foehr-marathon.de/km-schilder.html

5. Der Insel-Humor
Mir persönlich gefallen solch kleine Details wie das Warnschild der Veranstalter bei ungefähr km 22 ("Killer-Rampe" - Vorsicht 1,5 % Steigung!!).

6. Nette Leute
Ich habe rund um den Lauf sehr nette Leute getroffen (auch erfahrene Ultraläufer). Viele der Teilnehmer/-innen verbinden den Lauf mit einem Urlaub an der Nordsee.

7. Trainingslauf? Trainingslauf!
Was bislang für mich bizarr klang, wenn ich Ultraläufer reden hörte und  von Marathonläufen als „Vorbereitungsläufen" sprachen, ist nun etwas weniger bizarr für mich: Ich lief den Föhr-Marathon tatsächlich als Trainingslauf als Vorbereitung für mein großes Ziel,den Rennsteig-Ultra Ende Mai.

Es war ein luxuriöser Trainingslauf, denn da gab es Verpflegungsstellen, Vogelschwärme, Abwechslung, bunte handgemalte Kilometerschilder und vor allem Gleichgesinnte.

Und da es ein Trainingslauf mit entsprechend angepasstem Tempo war, war ich kaum nervös vor dem Start, das Laufen selbst war auch relativ entspannt (es kommt ja nicht auf die Zeit an!)
Klar wurde ich irgendwann einmal müde, aber alles war noch im grünen Bereich. Die langen Läufe der letzten Wochen – einige davon im Rahmen des HSC-Marathonvorbereitung – wirkten sich ebenfalls positiv aus.
Mein anvisiertes Tempo von ca. 5:30 min/km konnte ich recht konstant halten und war daher sehr zufrieden im Ziel.
Schon verrückt, ist aber so... Muss ich erstmal noch ein wenig verarbeiten...

Zugleich weiß ich natürlich, dass der Rennsteig ganz andere Rampen aufweist – und so habe ich zwar einen aktuellen Trainingszwischenstand bzgl. Grundlagenausdauer, aber ich weiß auch, dass ich noch einige lange Läufe in den Hamburger Hügeln an der Elbe und in den Harburger Bergen absolvieren muss in den kommenden Trainingswochen.

8. Veranstalter-Homepage
www.foehr-marathon.de

Frank