AKTUELLES

10.09.2017

28. Alsterlauf

Was gibt es Neues über einen Lauf zu schildern, an dem ich schon so viele Male teilgenommen habe? Gewiss, über noch bessere persönliche Bestzeiten, oder gar über neue Rekorde könnte ich berichten, oder dass die Organisation der Veranstaltung wieder sehr gut war und dass uns das Wetter auch im Jahr 2017 nicht im Stich gelassen hat. Alles ist richtig. Aber es sind oft die kleinen Erlebnisse während eines Rennens, die manchmal viel wichtiger sind.

Über eines dieser Geschehnisse möchte ich hier einmal schreiben.

Bei Kilometer 7 bin ich auf einen Athleten aufgelaufen, der etwa meine Statur hatte, etwas größer, viel mehr Haare auf dem Kopf, aber auch nicht mehr „ganz jung“. Er könnte mein Alter haben, aber ich kannte ihn nicht und wusste es somit auch nicht. Seine Startnummer mit der Altersklassenbezeichnung war auch nicht zu erkennen. Ihm erging es wohl ähnlich. Wir liefen beide eine Geschwindigkeit, bei der es nicht so einfach war, dem anderen davonzulaufen. Wir wurden schneller und hofften darauf, dass einer nachgab. Aber keiner tat dem anderen den Gefallen. Erst auf dem Ballindamm fasste ich mir ein Herz und zog an ihm vorbei, denn ich hatte noch ein paar Reserven, die ich hervorzauberte. Er konnte nicht mehr dagegenhalten und ich erreichte kurz vor meinem Kontrahenten das Ziel. An ein Gitter gebeugt, erholte ich mich in Zielnähe. Nach einer kurzen Weile tippte jemand an meine Schulter. Ich drehte mich um und erkannte in der Person meinen von mir knapp geschlagenen Gegner, der mir zum Erfolg gratulierte. Wir stellten einander vor und kamen ins Gespräch. Er startete in einer Altersklasse unter mir und sein Name war Peter Massny vom TSV Neustadt in Holstein. Es war ein herzliches Gespräch, kurzweilig und mit Respekt voreinander. Die sportliche Gegnerschaft war vergessen. Spätestens aber beim Adventslauf in Ratzeburg werden wir wieder gegeneinander laufen, gegen jemanden der jetzt einen Namen hat. Aber schon bei der Siegerehrung heute sahen wir uns wieder, denn wir haben beide unsere Altersklassen gewonnen. Nebeneinander standen wir auf dem Podium zusammen mit allen anderen Altersklassensiegern- und Siegerinnen. Ein sehr schönes Ende für einen tollen Wettkampf.

Joachim

Ergebnisse hier.

20.08.2017

Mitternachtslauf durch Heiligenhafen, Husumer Hafentagelauf, Harsefeld Lauf, Holstenküstenlauf, Heide Abend-Stadtlauf, Volkslauf in Henstedt-Ulzburg, Raps-Blütenlauf in Plön, etc.

2x Frauensieg über 10km für unseren HSC, 2x 2.Frauenplatz gesamt und immer Altersklassensiegerin unter Top 7 der Gesamtfrauen                                            

Ich habe seit dem 01.Mai 2017 an zwölf Lauf-Wettkämpfen teilgenommen und war sehr erfolgreich für unseren HSC.
Der Raps-Blüten-Lauf in Plön mit sehr anspruchsvollen Steigungen über 11,2km bin ich als 4.Frau gesamt in einer Zeit von 00:51:00 eingelaufen.
Es fehlten leider nur einige Sekunden zu der 3.Frau. Schade. So habe ich langsam meine Laufstärke bekommen. Ich bin öfters in die Schleswig-Holsteinische Zeitung mit unserem HSC gekommen.
Trotz manchmal hohen schwülen Temperaturen bin ich gestartet. Ich habe fast jedesmal ein Pokal ergattert und stand oft auf dem Podest. Öfters wurde aus unserem HSC der nicht gewollte HSV bei der Siegerehrung genannt. Ich habe selbstverständlich um Korrekur gebeten. Ich bin u.a. in Heide beim Abendlauf über 10km mit 00:43:12 und beim Neumünster Stadtlauf mit 00:43:14 ins Ziel gelaufen. Es bringt immer wieder Freude, die Mitbewerberinnen zu ärgern. Meinen Sieg konnte ich in Henstedt-Ulzburg am 12.Mai 2017 über 10km feiern. Ich habe diesen Lauf mit 00:43:53 gewonnen und bin wirklich nur auf Sieg gelaufen. Der Mitternachtslauf in Heiligenhafen war als Läuferin eine neue Herausforderung um 23.00 Uhr zu starten. Die dunkle Umgebung war für mich wegen der Kontaktlinsen ein kleines Hindernis. Es waren 800 Teilnehmer dabei und ich wollte natürlich nicht stürzen. Schließlich bin ich doch 1.in meiner Alterklasse geworden und 7.gesamt Frau in einer Zeit von 00:44:50.
Jetzt habe ich mir leider eine Erkältung seit einigen Tagen zugezogen und muss mich erholen, damit es Mittwoch bei unserer Mopo-Staffel fröhlich und erfolgreich weitergehen kann. Vielleicht wiederholen wir unsere Frauen-Staffel erfolgreich, wie letztes Jahr mit Platz 2 für unseren HSC.

Meine Urkunden der Läufe ab Mai 2017 seht ihr hier.

Liebe Grüße und bis bald

Johanna

13.08.2017

Iron Man Hamburg 2017

"Im August 2017 gibt's zum ersten Mal einen Ironman in Hamburg"

So begann im Sommer 2016 meine Karriere als Triathlet. "Passt schon, da mach ich mit!" war meine Reaktion auf die Neuigkeiten. Schließlich hatte ich ja schon einen Triathlon absolviert...

Wenig später kam die Ernüchterung. Genauer gesagt mit dem Trainingsplan! 

Wie, sechs mal in der Woche Training? Ich? Oh Gott! Bis jetzt habe ich eher weniger vom vielen Training gehalten und es gerne mal etwas ruhiger angehen lassen. Die Zeit sollte der Vergangenheit angehören! 

Zwei Wochen vor dem Start kam die Erkenntnis: So ganz funktioniert hat es dann doch nicht! Verletzungen und "Ich kann heute leider nicht" hatten mich ganz schön zurückgeworfen. Meine Trainingsleistungen waren eher mittelmäßig. Was soll's, jetzt eh zu spät. Ich lasse es auf einen Versuch ankommen und werde mein bestes geben. Vielleicht komme ich ja durch...

 Nur noch drei Tage! Die Startnummer abholen, Marathonmesse, Wettkampfbesprechung und Pastaparty. Alles nicht neu, aber trotzdem sehr aufregend. Noch 24 Stunden! Das Rad und die Wechselbeutel vorbereitet und abgegeben. Alles erledigt, es könnte also losgehen. Sonntag 4:30h läutete der Wecker den Tag ein. Das erste Gefühl: Ja, heute ist mein Tag!!! Und es sollte sich den ganzen Tag nicht ändern. Sechs Uhr, eine Stunde vor dem Start. Die letzten Vorbereitungen treffen und alles nochmal überprüfen. In den Neoprenanzug schlüpfen und ab zum Startblock. Die Sonne strahlte uns an, einfach perfekt. Mit einem "Rollingstart" (Alle 3 Sekunden starten 10 Athleten) ging es für uns, die 2500 Athleten, los. Zuerst hieß es 3,8km schwimmen durch die Alster, mit einem kurzen Landgang dazwischen. Das erste Highlight, der Ausstieg am Rathausmarkt. Da war es schon richtig voll und man wurde frenetisch angefeuert. Ab in die (700m lange !!!) Wechselzone. Neo aus und Radklamotten an, das Rad geschnappt und ab auf die Radstrecke. 

2 Runden a 91 km warteten auf mich. Durch die Hafencity ging es über die Köhlbrandbrücke nach Harburg, weiter über Buchholz und Seevetal, dann wieder zurück durch Harburg und den Hafen zur Alster. Eine anspruchsvolle aber machbare Strecke. 

Die erste Runde war ok. In der zweiten kämpfte ich mit mir und dem Wind. Eins ist sicher, ich werde nie ein Rennradfahrer! Es macht mir einfach keinen Spaß. 

Zurück in der Wechselzone bekam ich erstmal einen Anschiss. Den Helm zu früh geöffnet! Das darf man erst, wenn das Rad abgestellt ist. Der Kampfrichter hatte wohl Mitleid mit mir und so kam ich um eine Strafe herum. Glück gehabt! 

Die Laufschuhe an und ab geht's. Es war ja "nur noch" ein Marathon zu absolvieren. Eigentlich war ich total platt, aber was an der Laufstrecke los war, Hammer!!!! Ich hatte keine Sekunde Zeit um überhaupt ans aufgeben zu denken. Die Stimmung war absolut gigantisch! Vergleichbar mit dem Klosterstern oder Ohlsdorf beim Marathon. Man wurde regelrecht getragen! Hier ein großes Dankeschön an meine Familie für den Support und an Frank, der als Helfer und Motivator an der Laufstrecke war. Danke!

Die letzten zwei Kilometer waren ein Wechselbad der Gefühle. Die Tränen wurden gerade noch unterdrückt (ok, fast!). Die totale  Erschöpfung und pure Freude wechselten sich ab. Da war sie nun, die Poststrasse! Noch 300m bis zum Ziel. Und die hatten es noch mal in sich. Dort wurde jeder gefeiert, als wäre er gerade Olympiasieger geworden! Mehr geht nicht! Im Ziel angekommen, bekam man die Medaille um und die Emotionen fuhren Achterbahn. Verrückt, ich bin tatsächlich ein Ironman! Geschafft!!!!Wahnsinn!!!! 

Das grinsen im Gesicht hielt den ganzen Abend...

Was noch zu sagen wäre, es war eine Top  organisierte Veranstaltung. Es wurde an alles gedacht. Die Verpflegung während und nach dem Rennen war hervorragend. Duschen einmalig und die Helfer sehr motiviert und hilfsbereit....

So macht es Spaß!!

Gruß Junti


06.08.2017

20. Leichtathletikeuropameisterschaften in Aarhus

Europameistertitel verteidigt

Die gute Nachricht zuerst. Bei den 20. Leichtathletikeuropameisterschaften der Senioren/Innen vom 27.Juli – 6. August 2017 in Aarhus (Dänemark) konnte ich meinen Erfolg im Halbmarathon von Monte Gordo (Portugal) vom vergangenen Jahr wiederholen und meinen Titel somit erfolgreich verteidigen. Das trifft auch auf den Mannschaftserfolg zu, allerdings in einer anderen Zusammensetzung.

Das sah allerdings am Sonntagmorgen noch gar nicht so erfolgsversprechend aus. Wenn einer eine Reise tut, auch wenn sie nur sehr kurz ist, dann kann er was erzählen. Angereist mit dem Zug am 5. August, begab ich mich um 13 Uhr zum Anmeldebüro, um meine Einschreibung für den Halbmarathon offiziell zu machen. Das Wetter war fantastisch, außer viel Wind gab es auch sehr viel Sonne. Ich begab mich zum Hauptstadion im Ceres Park um mir die laufenden Wettbewerbe anzuschauen und verbrachte so die nächsten zwei bis drei Stunden auf der Tribüne. Die Strecke vom Ceres Park zum Hotel, etwa 2 Kilometer, ging ich zu Fuß. Im Stadion habe ich die ganze Zeit ohne Mütze in der Sonne gesessen und vom kühlenden Wind getäuscht, mir die „Birne“ verbrannt. Heftige Kopfschmerzen und Schüttelfrost haben mich die ganze Nacht geplagt und nicht zur Ruhe kommen lassen. Erst wollte ich gar nicht an den Start gehen, aber das ist bei internationalen Wettkämpfen so einfach nicht möglich. Ist man erst einmal eingeschrieben, benötigt man ein ärztliches Attest, oder geht an den Start und gibt dann auf. Der Halbmarathon startet in der Umgebung des Hauptstadions Ceres Park, führt durch das Stadtzentrum und endet mit einer Stadionrunde vor viel Publikum im Hauptstadion. Das Rennen ist integriert in einen offenen Halbmarathon mit etwa 5000 Teilnehmern. Die EM-Teilnehmer starten in einem mit Zäunen vom übrigen Feld abgegrenzten Areal. Gewertet werden nur Bruttozeiten. Angekündigt war ein flacher Rundkurs, aber noch nie habe ich einen Halbmarathon durchlaufen, bei dem es so viele starke Richtungsänderungen gab. Auch sollten in der Summe am Ende des Wettkampfes gut 270 Höhenmeter absolviert sein, ein schwieriger aber sehr schöner, abwechslungsreicher Streckenverlauf. Auch der Untergrund wechselte oft von Asphalt zu Kopfsteinpflaster und Sandwegen. Wie ihr meiner Erzählung entnehmen könnt, habe ich natürlich nicht aufgegeben, sondern den Wettkampf „durchgezogen“. Das Laufen tat mir auch sehr gut und schon nach kurzer Zeit waren die Beschwerden vergessen und ich war ganz im Laufmodus – laufen heilt! Meine Konkurrenten habe ich schon im Vorwege gesucht und auch gefunden. Startnummern auf der Brust und auf dem Rücken waren dabei sehr hilfreich. Ab Kilometer 4 war ich vorn und habe das Rennen kontrolliert und letztendlich mit genügend Vorsprung meine Altersklasse gewonnen. Die Siegerehrungen waren minutiös geplant. M65 sollte um 12.29Uhr und die Mannschaftswertung noch vor 14 Uhr stattfinden. Aber es kam alles anders. In den Ergebnislisten gab es Unregelmäßigkeiten und die Ehrungen wurden ausgesetzt, leider solange, dass ich an meiner eigenen Siegerehrung nicht teilnehmen konnte. Mein Zug fuhr um 15.15 in Richtung Hamburg und der konnte nicht warten. Eine Siegerehrung bei internationalen Meisterschaften ist immer etwas Besonderes und beim Abspielen der Nationalhymne sich über den Sieg zu freuen, vor allem, wenn es der Eigene ist, ein beglückender Moment. Betrübt, etwas traurig, aber auch schon etwas verärgert, bin ich die Heimreise angetreten und ich hoffe, dass Medaillen und Urkunden, wie versprochen, zu mir nach Hause geschickt werden.

Ergebnisse hier.

Joachim

04.07.2017

Nordseelauf, 17.06-24.06.2017

Der Nordseelauf findet seit mehr als 15 Jahren immer im Juni statt. Er beinhaltet 7 Läufe innerhalb von 8 Tagen à 10-12 km (man kann alle oder auch nur einzelne Etappen laufen, es gibt eine Tourwertung) sowie frische Nordseeluft, eine familiäre Atmosphäre, jede Menge Wind und nicht zuletzt gute Laune. Die Strecken – auf ostfriesischen Inseln oder an der niedersächsischen Nordseeküste – sind abwechslungsreich: 2017 wurde durch Dünenlandschaften (Baltrum und Spiekeroog), 3 km am Strand (Wangerland) oder auf/an Deichen und Salzwiesen entlang gelaufen. Blicke auf Wattenmeer inklusive.
Dabei verbinden die teilnehmenden Läufer/Walker Urlaub, Sport und Sightseeing miteinander. Insgesamt nehmen pro Lauf meist mehr als 500 Läuferinnen und Läufer teil.
Im Vorfeld des Laufs wurde ich gefragt, ob ich mit im Orga-Team mithelfen könnte – ich sagte zu und verbrachte sehr intensive, sehr schöne Tage mit unglaublich gutem Wetter und sehr netten Leuten. In einem tollen Team half ich einerseits bei der Organisation (Logistik, Startnummernausgabe, Auf- und Abbau) und lief andererseits alle Strecken als Begleiter/Motivator mit hoher Aufmerksamkeit mit. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe sehr viel gelernt!

Alle Details und Infos zum Lauf gibt es auf:        www.nordseelauf.de

Fotogalerien zu den einzelnen Etappen sowie Videos gibt es auf facebook:       
https://de-de.facebook.com/Nordseelauf/ 

Herzliche Grüße und bis vielleicht in 2018 an der Nordseeküste!

Frank

27.06.2017

Hella Halbmarathon 2017

Eine Kämpferin und drei Kämpfer haben in diesem Jahr den Hamburger Halbmarathon unter ihre Laufschuhe genommen und ihn erfolgreich absolviert. Schon zum 23. Mal fand dieser traditionelle Lauf, der bis zum drittgrößten Halbmarathon Deutschlands aufgestiegen ist, statt. So gibt es in Hamburg drei große Straßenläufe von internationalem Rang. An zweien, nämlich dem Hamburg-Marathon und dem 10km-Alsterlauf nehmen immer sehr viele Läuferinnen und Läufer vom HSC teil, nur der Halbmarathon ist noch nicht so ganz in das Bewusstsein unserer Athletinnen und Athleten gerückt. Vielleicht wird sich das ja im nächsten Jahr ändern und wir werden mit einer größeren Anzahl vertreten sein, ich würde es mir wünschen. Andere Hamburger Laufclubs warten da schon mit einer bemerkenswerten Teilnehmerzahl auf.

Die Streckenführung des Laufs ist großartig und das Zuschauerecho gewaltig. Eigentlich wird man das ganze Rennen von Musikgruppen und Showeinlagen begleitet, für Abwechslung vielfältigster Art ist also gesorgt. Leider hat der Veranstalter es dieses Jahr versäumt, zum Start das Lied „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ anzustimmen. Es hat immer für eine besondere einmalige Stimmung gesorgt und es passt so gut zu Hamburg. Möglicherweise gibt es dafür aber rechtliche Gründe. Da dieser Lauf in die Sommerzeit fällt, ist schlechtes Wetter kein Thema und die Ausnahme und wenn doch, ist es mal ein warmer Regen. Aber Läuferinnen und Läufer sind ja nicht aus Zucker. Das Wetter war etwas schwül, mit gelegentlichem Sonnenschein und mit einigen windigen Passagen. Ein leichter Regenschauer durfte auch nicht fehlen.

In der am stärksten vertretenen weiblichen Seniorenklasse W30 mit fast 650 Starterinnen erreichte Kerstin Gröhn in guten 01:49:07 einen beachtlichen 71. Rang. Werner erreichte das Ziel in einer Zeit von 02:01:36 und wurde 19. in der M65.

Frank Rehmet ging dieses Mal „fremd“ und startete als „Pacemaker 01:44“ und er erreichte das gewünschte und vorher festgelegte Ziel exakt, sehr gut!

Über mein Abschneiden beim Hamburger Halbmarathon schreibt Heiko auf seiner Seite „laufen-in-hamburg.de“ Zitat: “Ein Highlight im Seniorenbereich: Zum dritten Mal wurde Joachim Krüttgen (Hamburger Sportclub) Erster seiner Altersklasse. Diesmal reichte es mit 1:25:53 „nur“ für den Stammplatz auf dem Podium und nicht für einen weiteren Hamburger Seniorenrekord in der M65, von denen er auf Langstreckendistanzen mehrere hält - aber der mehrfache Senioren- Europa- und Weltmeister hat den eigentlichen Saisonhöhepunkt noch vor sich: in wenigen Wochen startet er bei der Senioren- Europameisterschaft im Halbmarathon in Aarhus (Dänemark).“

Ergebnisse gibt es hier.

Joachim

25.06.2017

Hella Halbmarathon 2017

Verglichen damit, wie Temperatur und Wetter im Juni auch sein können, dürfen wir uns über das, was Petrus uns zum 23. hella Halbmarathon am 25. Juni 2017 serviert hat, nicht beklagen. Sicher, etwas schwül war’s. Und drei bis fünf Grad weniger hätten wohl auch fast jeden erfreut. Aber es war keine Hitzeschlacht dieses Jahr. Bei Temperaturen gut unter dem mittleren Tagesmaximum der Hamburger Junitemperaturen von 20,2 Grad (nach der Auskunft eines wahllos angesteuerten online-Wetterdienstes) und bewölktem Himmel ließ es sich recht gut durchlaufen.

Der HSC war zwar mit drei Vereinsläufern und einem Pace-Maker eher in kleiner Besetzung am Start – aber auch diese Anzahl reichte uns, um das Hauptfeld ganz gut abzudecken. Wobei der vordere Platz natürlich Joachim zufiel. Hat sich einfach bewährt in dieser Aufteilung ;-)

Wer wesentlich länger brauchte, als zwei Stunden, hat dann leider keinen von uns mehr getroffen – aber hey, ist das nicht ein Grund, nächstes mal noch ein bißchen mehr reinzuhauen, lieber Leser? Wir sind alle total nett und leicht zu erkennen an unseren blauen Vereinsshirts!

Liebe Grüße,

Kerstin

Gänsehaut in Boston 17. April 2017

Selten habe ich einen Lauf so intensiv erlebt und genossen wie den Boston-Marathon 2017!

Warum dieser für mich so besonders war und ich viele Gänsehaut- und Glücksmomente erlebt habe – lest ihr ausführlich hier.

 

Herzliche Grüße!

 

Frank

08.05.2017

Marathon in Kalifornien

Es war mal wieder Marathonzeit für mich. Nach der Geburt meines Sohnes hatte ich es etwas ruhiger angehen lassen, aber jetzt kribbelte es wieder in den Beinen. Da ich meine Elternzeit gerne mit meiner neuen kleinen Familie in der Sonne verbringen wollte, dachte ich man könnte das mit einem schönen Läufchen verbinden. Ich hatte von dem Marathon in Big Sur erfahren und das er einer der schönsten der Welt sein soll. Also beworben und es hat tatsächlich geklappt - Ich bekam einen der begehrten Startplätze.

Big Sur ist die Küstenregion südlich von San Francisco. Der Marathon folgt vom Big Sur National Park dem berühmten Highway 1 nach Norden bis ins beschaulich Örtchen Carmel by the Sea. Dort haben sich einige Berühmtheiten niedergelassen (Clint Eastwood war dort einmal Bürgermeister).

Da ich nicht so viel trainieren konnte, hatte ich keine großen Ziele für den Lauf. Hauptsächlich die Strecke genießen und nicht all zu viel leiden. Doch als ich das Höhenprofil sah, ahnte ich schon, dass das nicht so einfach werden würde. In der hügeligen Küstenlandschaft müssen über 500 Höhenmeter erklommen werden. Dabei ein fieser Anstieg auf 3 Kilometern um 170m. Für den geübten Trailläufer sicherlich ein Witz, aber wenn man flache Stadtkurse gewohnt ist, ist das ordentlich.

Dazu kam dann noch der frühe Start - 6:45 Uhr. Allerdings konnte man den Start ausschließlich mit dem Shuttlebus erreichen - und der fuhr um 3:30 Uhr. Puh, da war an nicht viel Schlaf zu denken. Angekommen gab es immerhin etwas Verpflegung wie Tee, Kaffee, Bananen und Bagels - dann hieß aber leider warten. Zwei Stunden bis es endlich losging. Irgendwie ging die Zeit aber doch schnell rum. Schnell den Kleiderbeutel abgegeben, in die Startaufstellung und los gings. Ich hab mich entspannt hinter den 4 Stunden Pacemaker eingereiht und bin locker losgetrabt. Die ersten 5 Meilen ging nur bergab, so das man aufpassen musste nicht zu euphorisch zu werden. Ein Mitläufer drückte es passend aus - "I'm kickin' ass on this downhill part!". Das steigerte sich dann noch als wir aus dem Waldgebiet an die Pazifikküste kamen und uns ein traumhaftes Panorarama bei morgendlicher Sonne begrüßte. Wahnsinn, die grüne Hügellandschaft zur Rechten, der Pazifik zur Linken und vor uns der (fast) einsame Highway. Deswegen hatte ich mir den Lauf ausgesucht.

Der erste große Anstieg bei Meile 10 forderte dann aber doch wieder Konzentration. Da ich aber vorher nicht all zu schnell war, konnte ich den Anstieg zum gefürchteten Hurricane Point noch gut überstehen. Im darauffolgenden bergabstück wurden wir dann mit dem Panorama der berühmten Bixby Bridge belohnt.

Danach wurde es dann aber zunehmend anstrengender die vielen Anstiege zu bewältigen. Meine Oberschenkel beschwerten sich über zu viel Training im Norddeutschen Flachland und so musste ich doch einige Male in einen Powerwalk übergehen um keinen Krampf zu bekommen. Bergab und auf flachen Abschnitten habe ich dann versucht die verlorene Zeit etwas aufzuholen. Immerhin gab es viele Bands und auch einige Zuschauer am Rand die immer wieder für Motivationsschübe gesorgt haben. Kurz vor Ende gab es dann sogar frische Erdbeeren als Verpflegung. Auch nicht schlecht.

Die letzte Anstieg forderte dann nochmal alles von meiner Muskulatur, aber trotzdem fühlte ich mich ansonsten gut. Das Ziel konnte ich daher mit einem Lächeln überqueren und mit 3:59:28 Stunden sogar noch knapp unter vier Stunden bleiben. Der Sieger hatte übrigens eine Zeit von (nur) 2:31 Stunden.

Alles in allem ein traumhafter Lauf. Top organisiert und definitiv ein Erlebnis. Nur vielleicht nichts für eine Bestzeit. Aber dafür gibt es ja auch Hamburg

 

Beste Grüße

Tilman

23.04.2017

Hamburger Marathonmeisterschaften 2017

Und das zu guter Letzt:

Im Rahmen des Hamburg-Marathon werden jedes Jahr die Hamburger Meisterschaften ausgetragen, an denen auch regelmäßig Sportlerinnen und Sportler des HSC teilnehmen. Es werden sowohl Einzel- als auch Mannschaftstitel vergeben. In diesem Jahr waren erfolgreich dabei:

Altersklasse MH

45. Platz: Patrick Beer in 03:56:45

Altersklasse W30

3. Platz: Wiebke Langer in 03:25:38

4. Platz: Insa Maren Wente in 03:28:32

Altersklasse W35

Katharina Ehlert in 04:13:55 (nicht für HM gemeldet)

Altersklasse W45

4.Platz: Jessica Röper in 03:57:17

Altersklasse M35

10. Platz: Benjamin Nolte in 04:41:59

Altersklasse M45

5. Platz: Klaus Koch in 03:13:34

11. Platz: Andreas Fabich in 03:41:06

Altersklasse M65

1. Platz: Joachim Krüttgen in 03:06:12

2. Platz: Piet Rasmus in 03:53:09

4. Platz: Werner Kaben in 04:22:10

Gruß

Joachim

Ergebnisse Frauen gibt es hier.

Ergebnisse Männer gibt es hier.

23.04.2017

Hamburg Marathon 2017

Temperaturen um 4 Grad, stark böiger Wind, Hagelschauer, Graupelschauer, Straßenglätte, Regen von oben, Wasserströme von unten und auch etwas Sonnenschein.- Das war, kurz beschrieben, das Wetter am Wettkampftag des Hamburg Marathon. Die Energie sollte eigentlich für die 42,195 Kilometer reichen, aber so ging ein Teil der Kraftreserven dafür drauf, die Betriebstemperatur des Körpers aufrecht zu erhalten. Einen Marathon unter so schwierigen Bedingungen zu trainieren ist fast nicht möglich und es kommt zu Fehleinschätzungen. Aber diese Imponderabilien machen einen Wettkampf ja erst zu einer so großen Herausforderung. Schon im Vorfeld wirft bei manchen die Frage nach der richtigen Kleidung Probleme auf. Sollte Taktik nur eine untergeordnete Rolle spielen, oder jetzt gerade im Vordergrund stehen, oder einfach nur durchkommen? Fragen, die sich jeder alleine stellen muss und deren Antworten ganz unterschiedlich sein können. Oft liegt man daneben. Wer rechnet schon damit, dass einem in der Königsstraße Hagel auf die Kopfhaut prasselt, bei Kilometer drei und vier man schon total nasse Füße hatte, weil einem das Wasser auf der Straße entgegenströmt und man nicht ausweichen kann, oder dass Hagelkörner auf der Straße eine seifenglatte Oberfläche bildeten. Und zu guter Letzt kam der kalte und böige Wind irgendwie immer von vorne.
Montag und Dienstag konnte ich mich nur eingeschränkt bewegen, kein Gejammer, denn anderseits hätte ich das Rennen auch aufgeben können, tat ich aber nicht. Jetzt benötige ich bestimmt eine Woche, um mich wieder normal bewegen zu können. Anderen geht es da bestimmt nicht besser. Das sahen die Läuferinnen und Läufer vom HSC auch so, sie haben sich durchgekämpft und die tollen Ergebnisse von allen sprechen für sich.


Ergebnisse.

Joachim

02.04.2017

Berliner Halbmarathon 2017

Es gibt so Tage, an denen man glaubt, dass nichts klappt, aber das Gegenteil davon geschieht. Beim Berliner Halbmarathon habe ich als Titelverteidiger in der Altersklasse M65 erneut meine Altersklasse gewonnen und als 490. im Gesamtklassement meine Zeit von 2016 noch einmal um 72 Sekunden auf 01:24:25 h in diesem Jahr verbessert. Die Laufbedingungen waren phantastisch und das Berliner Pflaster ist für schnelle Laufzeiten bekannt. Mit fast 34000 Aktiven am Start und einem M65er-Feld, dass mehr Teilnehmer hat, als mancher Volkslauf insgesamt, bringt es immer besonders viel Spaß in Berlin zu laufen und sich mit anderen zu messen. Nur um 13 Sekunden habe ich einen erneuten Hamburger Seniorenrekord verfehlt. Meine eigene Bestmarke stammt vom Hella Halbmarathon aus dem Jahr 2016. Der Halbmarathon war der letzte lange Vorbereitungslauf des HSC für den Hamburg Marathon am 23.04.2017, an dem außer mir noch Patrick Beer (01:47:59), Andreas Fabich (01:41:24), Werner Kaden (01:59:57) und Piet Rasmus (01:41:35) vom HSC teilgenommen haben.

Ergebnisse gib es hier.

Joachim

25.01.2017

RRC-Lauf 22.01.2017

Zum 44. Mal hatte der Ratzeburger Ruderclub zu seinem Winterrennen um den Küchensee geladen. Die 7 km lange, kurvenreiche und bergige Strecke hat ihre Tücken, die sich besonders bei widrigen Wetterverhältnissen bemerkbar machen. Heute waren die Laufbedingungen, bis auf wenig vereiste Streckenabschnitte gut, kein Wind, kein Regen, aber frische kalte Luft und Temperaturen um den Gefrierpunkt, das passte schon. Die unterschiedliche Beschaffenheit einer Laufstrecke und die Witterungsbedingungen machen aber gerade den Reiz eines solchen Cross-Laufes aus. Und der Lauf um den Küchensee ist dafür ein besonders schönes Beispiel. Schon oft habe ich an diesem Wettrennen teilgenommen und kann somit alte Ergebnisse mit meiner heutigen Leistung gut vergleichen. Die Zeit stimmte wieder und ich lag mit 28:28 genau ein halbe Minuten unter dem Ergebnis von 2016. Dieses Mal war die Presse vertreten und hatte auch mich dabei im Blick.

Ergebnisse gibt es hier.

Joachim

08.01.2017

52. Bergedorfer Crosslauf am 08. Januar 2017

Als Fast-Bergedorferin musste ich den Crosslauf doch nun endlich mal mitmachen, dachte ich. Mit so mittelmäßiger Motivation. Bei „nur“ 5,9 km im Lady-Cross fragt sich der Langstreckenfan ja schon zunächst, ob das wirklich lohnt. Und so mitten am Tag (13.35 Uhr Startschuss für die Frauen)… Und überhaupt: Wieso werden Männlein und Weiblein hier eigentlich getrennt auf die Strecke geschickt? Ich mache doch sonst auch keine Frauenläufe mit… Am Ende alles Quatsch. Der Bergedorfer Crosslauf hat es in sich. Einfach mal was anderes machen und knackig an die eigene Grenze gehen. Es macht Spaß.

Das Bergedorfer Gehölz ist toll, die Atmosphäre ist nett und familiär und die Strecke ist gut ausgeschildert, falls man mal niemanden mehr im kurvigen Blickfeld vor sich hat... Vielleicht sind wir nächstes Jahr ja ein paar mehr von uns?!

Kerstin

30.12.2016

32. Uenzer Vor-Silvesterlauf 2016 über 6,1 km- 2.Frauen Platz für den HSC

Ich habe mich kurzfristig entschieden, an einem Vor-Silvesterlauf  in Uenzen (Landkreis Diepholz)teilzunehmen. Die Laufstrecke von 6,1 km ist abwechslungsreich über das Uenzer Hochgebirge (immerhin biis auf 57 m über NN). Schon beim Start war in Uenzen ein bisschen Silvesterstimmung aufgekommen. Mit einem krachenden Böller wurden die insgesamt rund 100 Teilnehmer bei vier Grad und strahlendem Sonnenschein auf die Strecke geschickt.
Das Tempotraining der letzten vierzehn Tage bei uns im Verein hat sehr viel gebracht. Am Ende war ich nach dem 6,1 Kilometer langen Rundkurs in 25:53 Minuten im Ziel, als 2.Frau und 1.in meiner AK. Der Pacer ist bei 4,19/km gewesen. Ich musste damit lediglich einer Frau den Vortritt lassen.
Leider habe ich etwas Zeit verloren, da ich bei einer Abbiegung auf der Straße laufen wollte. Es ist mir untersagt worden und ich musste zurück über  ein Graben zum Feldweg. Ein schöner Pokal war mir bei der Siegerehrung übergeben worden. Es hat für den 2.Platz gereicht.

Ich wünsche euch ein sportliches, gesundes neues Jahr 2017. Bis bald.

Liebe Grüße

Johanna

27.11.2016

Lauf um den Ratzeburger See, 27.11.2016 (26,5 km)

Der diesjährige Lauf um den Ratzeburger See war ein richtig toller Lauf! Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, Temperaturen um die 8 Grad und wenig Wind – optimale äußere Bedingungen, die deutlich besser als letzte Jahr waren.Das sorgte schon beim Start für richtig gute Laune unter den 1.000 Startenden. Hinzu kam die tolle Strecke, die sehr gute Organisation (Lebkuchen und Müsliriegel bei der Startnummernausgabe! Eine Musikband mitten im Wald!) und die entspannte, fast familiäre Atmosphäre unter den Läufern.

Vier gut gelaunte HSC-Vertreter waren dabei: Joachim (siehe seinen Extra-Bericht), Jürgen, Kerstin und ich.

Herzliche Adventsgrüße von einem richtig tollen Jahresabschluss-Lauf!!

Frank

Schon traditionell endet mit dem Adventslauf in der Inselstadt Ratzeburg meine Laufsaison. Der Ratzeburger Adventslauf wird seit 1990 jährlich immer am 1. Advent vom Ratzeburger Sportverein durchgeführt. Die Öffnung der Innerdeutschen Grenze ermöglichte vor 27 Jahren erstmals 1990 eine vollständige Umrundung des Sees, da der Grenzverlauf zwischen der BRD und der DDR hinter Kalkhütte bis nach Rothenhusen dem östlichen Seeufer folgte. Der Ratzeburger Adventslauf war damals einer der ersten Volksläufe mit einer Streckenführung über alte und neue Bundesländer.  

Rund 1700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich dieses Jahr für die längere Strecke um den großen Ratzeburger See gemeldet.  Bei strahlendem Sonnenschein, kühl aber nicht allzu windig, haben auch drei Mitglieder des HSC an diesem Lauf teilgenommen. Frank, Kerstin und ich wollten es sich nicht nehmen lassen die 26,5 km Strecke um den Ratzeburger See in Angriff zu nehmen. Aufgrund von Baumaßnahmen war die Strecke etwa einen Kilometer länger als in früheren Jahren, aber an dem schwierigen Profil hatte sich nichts geändert. Zwar wurde etwas mehr auf der Straße gelaufen, aber es blieb in etwa bei einem Gesamtanstieg von 268 Metern und einem Gesamtabstieg von 275m. Die Laufergebnisse waren mit denen früherer Jahre nicht unbedingt vergleichbar. Natürlich ist dieser Lauf immer eine besondere Herausforderung für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer, aber wegen des wunderbaren Wetters, Laufbedingungen vom feinsten, fiel es mir in diesem Jahr besonders leicht. Auch mein Ergebnis kann sich sehen lassen, Altersklassensieger und 29. im Gesamtklassement. Ergebnisliste.

In der Rückschau auf meine sportlichen Ergebnisse in meiner Altersklasse war das Jahr 2016 besonders erfolgreich. Schon von den Europameisterschaften im Mai kam ich hochdekoriert mit 4 Goldmedaillen und einer Silbermedaille aus Portugal zurück. Dann im September der Sieg bei den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10 Kilometer in Hamburg. Und vor drei Wochen bei den Weltmeisterschaften in Perth habe ich noch einmal drei Goldmedaillen und zwei Bronzemedaillen aus Australien mit nach Hause gebracht. Bei allen regionalen und nationalen Läufen, an denen ich 2016 teilgenommen habe, ging ich immer in meiner Altersklasse als Sieger hervor und machte auch im Gesamtklassement eine gute Figur. Auf ein erfolgreiches Jahr 2017.

Ergebnisliste 2016

Joachim

13.11.2016

World Masters Athletics Championships Perth 2016 26.10.2016 -- 6.11.2016

Meine Vorbereitungsphase für die WM geriet drei Wochen vor der Abreise nach Australien etwas ins Stocken. Wegen einer Erkältung konnte ich zu meinen letzten beiden Vorbereitungswettkämpfen über jeweils 10 Kilometer in Rostock und Berlin nicht antreten. Stattdessen war viel Ruhe und nur leichtes Training angesagt. In Hamburg zu bleiben, kam für mich aber nicht in Frage. Ganz beschwerdefrei habe ich das Flugzeug am Abreisetag nicht betreten, aber ich hatte ja noch drei Tage, war zuversichtlich und betrachtete meine Situation nicht als aussichtslos, was sich im Nachhinein ja auch als richtig herausstellte. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt 7 Stunden. Ich erreichte die Hauptstadt von Westaustralien Perth am Sonntagabend nach einem 20-Stunden-Flug, wo ein kleines Zimmer in der Innenstadt, einen Steinwurf vom Swan River entfernt auf mich wartete. Der erste Wettkampf war am Mittwoch und bis dahin hatte ich noch einiges zu erledigen. Einschreibung und Registrierung, Besorgung von Startunterlagen, Treffen mit den Mannschaftskameraden und der Deutschen Delegation zum Mannschaftsfoto, Erkundung der einzelnen Wettkampfstätten und leichtes Training. Mit einem Feuerwerk und mit Musik schloss am Dienstagabend die Eröffnungsfeier zur weltweit größten Leichtathletik-Veranstaltung der Senioren mit über 4.000 Teilnehmern aus 92 Nationen in Perth am Elizabeth Quay am Swan River. Für die ganze Zeit hatten wir freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln, ob es in die Wüste, an den Indischen Ozean zum Baden, oder zu den Stadien ging. Zusätzlich eingesetzte Shuttlebusse brachten alle Athletinnen und Athleten direkt zu den verschiedenen Wettkampfstätten. Alles funktionierte reibungslos. Die Australier und die Stadt Perth waren außerordentlich gute Gastgeber. Vieles gäbe es noch zu berichten, aber jetzt zu den Rennen.

 

Cross-Country am 26.10.2016

Das Auftaktrennen am ersten Wettkampftag war ein hervorragender Einstieg in die Weltmeisterschaft. Beim Cross-Country über schlappe 8,2 km erreichte ich bei brütender Hitze nach einem gut eingeteilten Rennen die Bronzemedaille. Vier Runden waren auf einem nicht so schwierigen Gelände zu absolvieren. Die Strecke lag wunderbar gelegen in einem Naturschutzpark ganz in der Nähe des Hauptstadions am Mount Claremont. Zusammen mit Reinhart Vogler und Josef Konrad errangen wir auch in der Mannschaftswertung die Bronzemedaille.

 

5000m am 29.10.2016

Für das 5000m Rennen im Ern Clark Athletic Centre haben wir einen äußerst schlechten Tag erwischt. Es regnete und es herrschte ein sehr starker Gegenwind auf der Zielgeraden. 13 Mal gegen diesen Wind anzulaufen, das zehrt und alle hatten stark zu kämpfen. Ich hielt mich bis zur 8. Runde im Mittelfeld auf und begann dann meine Aufholjagd. Und es sah ganz gut für mich aus, aber meine Kräfte reichten nicht ganz, um den an dritter Stelle liegenden Holländer Bert Schalkwijk noch zu erreichen. Bis auf vier Sekunden kam ich an ihn heran, er hörte mich wohl schon atmen und hielt dagegen. Es reichte so für einen hervorragenden 4. Platz und für einen neuen Hamburger Rekord über 5000m in der Altersklasse M65. Alle drei Läufer vor mir waren übrigens ausgewiesene Mittelstreckenläufer, die auch über 1500m an den Start gingen.

 

10000m am 2.11.2016

Als ich um 12 Uhr am Ern Clark Athletic Centre ankam, ahnte ich schon, was auf uns Läufer zukommen sollte. Die 10000m waren als letztes Rennen an diesem Tag für 13:40 Uhr angesetzt. Mein erstes Bahnrennen über diese Strecke seit 2013 (Porto Alegre, Brasilien). 29 Grad im Schatten und über 34 Grad in der Sonne und Schatten gab es keinen. Auf der Zielgeraden herrschte eine leichte Gegenbrise. Vier Tassen Kaffee, drei Brötchen mit Honig und eine 0,25 Liter-Dose von diesem braunen, süßen Getränk sollten mir die Energie für dieses Rennen liefern. Einer, der schon ein Rennen vor mir bestritten hatte, riet dazu, sich in jeder Runde einen Becher Wasser über den Kopf zu schütten, zwei Wasserstellen waren wegen der Hitze eingerichtet worden. So etwas hatte ich noch nie gemacht, wollte diesen Rat aber im Rennen beherzigen. Für viele war das Rennen ein Sterben auf Raten. Ich kam wider Erwarten gut in den Lauf rein und hielt mich auf den ersten acht Runden, an noch aussichtsreicher Position, vornehm zurück. Ab der vierten Runde gab es auf der Gegengerade immer einen Becher Wasser über den Kopf und die leichte Brise auf der Zielgerade kühlte meinen Körper, genial! Ich fühlte mich gut und begann mit den Gegnern etwas zu spielen, indem ich sie mit Tempoverschärfungen immer wieder herausforderte. Diese Taktik habe ich über einige Runden durchgezogen und hatte Erfolg damit. Nach und nach blieben die Kontrahenten zurück, bis ich auf der letzten Runde nur noch den Weltmeister vom Cross-Country-Rennen an meiner Seite hatte. Aber auch dem ging auf der letzten Runde die Luft aus und er musste mich ziehen lassen. Ob dieser taktischen Leistung war mir viel Lob und Anerkennung im Zielraum zugesprochen worden. Eigentlich hätte ich das Rennen schneller laufen können, aber der Respekt vor den starken Gegnern und die Gefahr bei dieser Hitze einzubrechen, hat meinen Vorwärtsdrang gebremst, es war die richtige Entscheidung.

 

Halbmarathon am 6.12.2016

Der Halbmarathon am Sonntag ist wegen der zu erwartenden Hitze für 6.30 Uhr in der Früh angesetzt worden. Das bedeutete um 3 Uhr in der Nacht aufzustehen und zu frühstücken. Mit dem Bus ging es dann zum Start.

Der Start des Halbmarathons war leicht verspätet um 6.40 Uhr. Die Laufstrecke führte entlang des Südufers des Swan Rivers über die Narrow Bridge, weiter auf der Nordseite des wunderbaren Flusses entlang bis zur Universität von Westaustralien in Nedlands. Die gleiche Strecke ging es dann wieder den Fluss aufwärts zurück. Der Swan River ist an dieser Stelle doppelt so groß wie unsere Außenalster in Hamburg und sehr windanfällig.

Männer und Frauen, zusammen etwa 450 Läuferinnen und Läufer, starteten gemeinsam. Alle 2,5 Kilometer ist ein Getränkestand aufgebaut worden, um für alle Fälle gut vorgesorgt zu haben. Aber so schlimm wurde es an diesem Morgen dann doch nicht. Auf der zweiten Laufhälfte stiegen die Temperaturen zwar mächtig an, aber der Wind am Swan River sorgte auf der einen Seite für Kühlung, bremste uns alle aber ein bisschen aus. An jedem Getränkestand habe ich mir wieder einen Becher Wasser über den Kopf gegossen und mir so angenehme Kühlung verschafft. Das Rennen selbst war für mich genau zugeschnitten, da nur Weltmeisterschaftsteilnehmer am Start waren und nicht, wie sonst üblich, ein Stadtmarathon und ein Weltmeisterschaftsrennen zusammengelegt wurden. Alle meine Gegner kannte ich und M65 stand schon am Start zusammen und beobachtete sich gegenseitig. Vorn und hinten hatten alle eine Nummer auf dem Trikot, so dass man die unterschiedlichen Altersgruppen gut unterscheiden konnte.

So wartete ich die ersten fünf Kilometer ab, um die Form meiner Gegner zu ergründen, soweit das möglich war. Ab Kilometer sechs habe ich dann schon die Initiative ergriffen und begann mich von meinen Gegnern langsam aber stetig abzusetzen. Kurz vor der Wendemarke kamen mir natürlich die schnelleren Halbmarathonis entgegen, einen M65er konnte ich nicht entdecken, ich lag also vorn. Als ich selbst auf dem Rückweg war, kamen mir meine härtesten Gegner doch schon mit einigem Abstand entgegen. Ich fühlte mich stark und war mir eigentlich schon sicher, dass ich dieses Rennen nach Hause laufen konnte. Mit einem Abstand von etwa einer bzw. drei Minuten habe ich den Chilenen Omar Fahuas und den Finnen Heimo Kärkkäinen auf die Plätze verwiesen.

Reinhart, Josef und ich errangen in der Mannschaftswertung über die Halbmarathonstrecke die Goldmedaille.

Sehr angenehm an allen Wettkämpfen war, dass die Siegerehrungen sofort nach Beendigung des jeweiligen Wettkampfes stattfanden, kein langes Warten, Umziehen oder Duschen. Die Sonne trocknete die nassen Klamotten in kürzester Zeit. So gab es zu den Ehrungen auch immer viel Publikum und es ging sehr fröhlich und entspannt zu.

Joachim

Ergebnisse hier.

03.10.2016

Köhlbrandbrückenlauf 2016+ Himmelmoorlauf in Quickborn+ Marner Kohltagelauf-weiterer Frauenerfolg für unseren HSC

Nach der erfolgreichen Frauen Mopo-Staffel für unseren Verein (3.Platz) am
1.Veranstaltungstag habe ich anschließend an einigen Wettkämpfen teilgenommen
und zwei Podestplätze erreicht. Am Tag der Deutschen Einheit bin ich beim
Köhlbrandbrückenlauf über 12km gestartet. Es ist wohl die fotogenste Laufveranstaltung
in Hamburg. Der Ansturm der Teilnehmer an der zweitlängsten Straßenbrücke der Welt
twar diesmal sehr groß. Ich bin in der Frauengesamtwertung von 1760 Frauen die 16. und
1.in meiner Altersklasse in einer Nettozeit von 00:53:28 und war mit dem Lauf sehr zufrieden.
Den Sonntag davor habe ich souverän beim 10,1 km Kohltagelauf im Marne in 00:44:53
gewonnen und die Frauen hinter mit gelassen. Es gab zwei schöne Pokale, auch noch für
meinen Altersklassesieg. Den ansprichsvollen Himmelmoorlauf in Quickborn über 9,1km direkt am
Torfwerk konnte ich den 3.Frauenplatz in einer Zeit von 00:42:24 erreichen. Leider hatte ich diesmal
mit dem Torfuntergrund Probleme und bin neben den Bahnschienen ausgerutscht. Es hat aber noch
für einen kleinen Pokal gereicht. Mittlerweile kennt mich der Veranstalter, da ich vor zwei Jahre
gewonnen habe.

Ich komme bald zum Training, damit ich noch schneller werde. Die Intervalle fehlen mir mit Euch.


Viele Grüße

Johanna

01.11.2016

Süderelbe Halbmarathon 2016

Am 30. Oktober 2016 fand der Süderelbe Halbmarathon in Neugraben statt. Aufgrund von Bauarbeiten wurde die Streckenführung geändert und auch Start- und Zielpunkt an der CU-Arena waren neu. Die Arena war super, schöne neue Umkleiden, wie immer gab es tollen Kuchen, also alles supergut. Auch das Wetter hat mitgespielt: strahlender Sonnenschein, fallende Blätter - ein Herbsttraum.

Es wurden drei Distanzen gelaufen: fünf und zehn Kilometer sowie der Halbmarathon. Ich bin die zehn Kilometer gelaufen und mit dem Ergebnise hochzufrieden: Ich wurde Erste in meiner Altersklasse und Gesamtdritte.

 

LG, Claudia

14.10.2016

Hella Laufcup 2016

Beim diesjährigen Hella Laufcup gingen Werner und ich an den Start.

Es war mein erster Hella Laufcup und so war ich sehr gespannt auf die drei Läufe (Airportrace, Alsterlauf, Halbmarathon durch das Alstertal).

Bei allen drei Läufen kam ich sehr gut durch, auch wenn ich bei den längeren Läufen zum Ende hin gemerkt habe, dass ich im Sommertraining die Grundlagenausdauer vernachlässigt habe...

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass am Ende in der Gesamtwertung der 3. Platz für mich rausgesprungen ist :-)

Alle drei Läufe waren super organisiert und haben sehr viel Spaß gemacht - vielleicht sind nächstes Jahr ja mal wieder ein paar mehr HSCler dabei??

Bis bald mal wieder im Training,

Insa

11.09.2016

27. Barmer GEK Alsterlauf 2016 mit Deutschen Meisterschaften

Aus meiner Sicht war die erstmalige Austragung der Deutschen Meisterschaften und -Seniorenmeisterschaften über 10 Kilometer innerhalb eines großen Straßenlaufs ein riesengroßer Erfolg. Die berechtigten Argumente einzelner Teilnehmer über wenige Mängel bei der Organisation können bei näherer Betrachtung das positive Gesamtbild nicht trüben und sind zu vernachlässigen. Dass bei einer Premiere Fehler gemacht werden, ist nur allzu verständlich und menschlich, aus Fehlern kann man bekanntlich lernen. Die erbrachten Leistungen, die große Zahl der Teilnehmer, die begeisterten Zuschauer und die wunderbare Stimmung gaben der Veranstaltung einen würdigen Rahmen und das Wetter machte das Laufevent perfekt. Es wäre schön, wenn die Verantwortlichen des DLV sich dazu durchringen könnten, dieses Experiment zu wiederholen und auf festere Füße zu stellen. Dabei kämen natürlich auch andere große Stadtläufe in der Republik in Frage.

Zu meinem ganz persönlichen Rennen möchte ich folgendes sagen. Leichte Probleme mit meinem rechten Knie ließen mich anfangs an meinem Leistungsvermögen zweifeln, doch die waren am Start wie weggeblasen. Vielleicht bekommt man ja in fortgeschrittenem Alter leicht hypochondrische Züge und bildet sich so manches ein. Egal, während des Laufes war alles tolerabel und ich konnte mich ganz meinen zahlreichen, weitangereisten Gegnern widmen, die schon in früheren Rennen großartige Leistungen gezeigt haben. Ich musste alles geben, um sie in Schach zu halten. Bei meinen ersten Deutschen Meisterschaften über 10 Kilometer in der Altersklasse M65 wollte ich ganz vorn mit dabei sein und um den Titel kämpfen. Es wurde mein Lauf in meiner Heimatstadt, auf der wunderbaren Strecke rund um die Außenalster, eine Strecke, deren kleine Schwierigkeiten ich gut kannte. Die ersten drei Kilometer lag ich noch nicht vorne, aber ab der schönen Aussicht bis zur Bellevue konnte ich meine stärksten Gegen hinter mich lassen und ich fühlte mich gut und wollte heute meine Altersklasse gewinnen. Es kamen noch drei leichte Steigungen, Fontenay, Kennedybrücke und der Steintorwall und dann die lange aufregende Zielgerade. Das Ergebnis meines Rennens ist schon ein Kuriosum. Innerhalb eines Laufes habe ich in der Altersklasse M65 nicht nur die Deutsche Meisterschaft, sondern auch die Hamburger Meisterschaft gewonnen, dazu wurde ich noch Sieger im Gesamtklassement M65 und habe einen neuen M65 Landesrekord für Hamburg aufgestellt. Dabei ist die erzielte Siegerzeit von 38:24 Brutto und 38:11 Netto schon fast nebensächlich. Ein freudiger Tag für mich, mehr geht nicht!

Joachim

07.08.2016

31. Europalauf Neustadt (Holstein)

Seit zwei Jahren schlecht trainiert und dann auch noch mit einer Woche Radtour in den Beinen, so stand ich am Sonntag morgen mit meinem Mitfahrer in Neustadt an der Ostsee am Start. Ein Jahr zuvor war ich dort den langsamsten Halbmarathon meiner 19jährigen Läufer"karriere" gelaufen. Aber die Strecke ist wirklich sehenswert und hat touristischen Erlebniswert (und eine ganze Menge kleine, aber gemeine Steigungen).

Nach dem Startschuss ging es zunächst einmal Richtung Stadtmitte und dann entlang der Uferpromenade wieder zurück. Den ersten Mann - wieder einmal der Schleswig- Holsteiner Lokalmatador und Seriensieger Dennis Mehlfeld - hatte ich natürlich ganz schnell aus den Augen verloren. Ein paar Preisklassen besser! Aber die erste Frau samt Begleitfahrrad blieb in Sichtweite. Hinter einem Campingplatz und etwas Anfeuerung durch die dortigen Frühaufsteher ging es von der Promenade und der Ostseeküste weg. Und dann wurde es kurvig. Und hügelig. Und anders als der Name der Veranstaltung vielleicht suggeriert, ist das auch kein schneller asphaltierter Rundkurs, sondern er verläuft zu einem guten Teil über Sand- und Schotterwege. Erstmal ging es trotzdem noch im 4:15min/km Schnitt weiter (es gab km- Marken). Wenigstens das (ach seufz, das war mal mein Marathon- Renntempo... früher... jammer :-)). Irgendwo etwa zur Halbzeit verläuft die Strecke über den "Windberg". Der trägt seinen Namen zu Recht, aber zum Glück wehte es heute nicht so stark. Aber trotzdem war ab dort etwas Saft aus den Beinen raus. Die Bergabpassage hinter dem Berg kenne ich von einigen Rennradausfahrten, da rollt es sich entschieden leichter bergab als mit Laufschuhen! Unten ging es dann wieder an der Uferpromenade Richtung Neustadt - mit Seewind (gefühlt immer von vorne) und dann wieder im Zickzack durch Neustadt hindurch (gefühlt immer bergauf) und ich war mittlerweile auf 4:30er Schnitt runter. Jetzt bloß nicht noch das Vorjahres- Personal- Worst verschlimmern! Und nicht verlaufen - manche Kurven waren etwas missverständlich und die erste Frau mit dem Führungsfahrrad hatte ich mittlerweile überholt. Die letzten zwei km sind noch einmal besonders gemein: man läuft fast am Ziel vorbei, einen km weiter - die führenden Läufern kommen entgegen -, und dann nach einer 180 Grad- Kehre wieder zurück, und die letzten 100m geht's nochmal richtig bergauf. Und dann war ich endlich im Ziel. 1:32:32. Naja, zweitlangsamster Halbmarathon "ever". Aber man tut, was man kann!

Welche Überraschung dann beim Blick auf die Ergebnisliste: zweiter Platz in der Altersklasse M45. Für die AK- Ersten gibt es hier sogar eine kleine Geldprämie, aber auch die Zweiten und Dritten durften bei der Siegerehrung mit aufs Podest und bekamen ein Funktionsshirt. Da wurde meine Laune schlagartig wieder richtig gut.

Gesamtsieger war - natürlich - Dennis Mehlfeld (in 1:14:12). Die Ergebnisse gibt's hier.

Heiko